Strony

04 Lis Wie lässt sich Telearbeit effektiv gestalten? Eine Fallstudie

Wir sind frustriert. Wir können nicht mehr. Wir sind am Boden. Wir sind kurz davor, alles aufzugeben“, sagte der Teammanager, als sich der Berater von ETTA nach der Zusammenarbeit erkundigte. „Vielleicht ist das Projekt einfach schlecht oder wir sind alle in der falschen Firma.“

Können Sie mir das etwas detaillierter beschreiben?“ Er konnte es nicht auf den Punkt bringen. Lauter Kleinigkeiten summierten sich zu einem großen Ganzen. Und als wäre das noch nicht genug, arbeiteten die polnischen Kollegen auch noch für einen Kunden aus Indien! In diesem Szenario waren sie der Dienstleister, um die Erwartungen und Bedürfnissen eines Kunden aus Indien zu erfüllen. Die Kooperation lief vollständig virtuell, die Partner begegneten sich persönlich kein einziges Mal.

Wir versuchten zu verstehen, was eigentlich in der Kommunikation genau passierte. Der Trainer analysierte die aktivsten E-Mail-Threads, die voll waren von überflüssigen Informationen, undurchschaubar und mit zahllosen CCs im Header. Einige Muster wurden sichtbar. Die polnischen Mitarbeiter mussten lernen, wie man Geschäftsbeziehungen mit entfernten Partnern aufbaut, die sich in einer viel beziehungsorientierteren und High-Context-Kultur bewegen. Die Notwendigkeit zu vermitteln, mit IT Ingenieuren in Polen per Chat in Kontakt zu bleiben, war nicht leicht. Aber viele verstanden es schließlich. Das Team hatte Glück – vor allem verstand der Manager das Wesentliche. Das Training war der erste Schritt eines 12-monatigen Entwicklungsprozesses, um den Kommunikationsstil mit den Partnern aus Indien zu optimieren. Ein Entwicklungsprozess, der auf eine kooperative virtuelle Partnerschaft hinaus läuft.

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