Strony

04 Lis Polnische Geschäftskultur auf höchstem Niveau

Etwas stimmt nicht mit der Art, wie die Mitarbeiter über sie denken. Es geht nicht darum, dass sie schlechte Manager wären… Aber diese dummen Fehler, die sie machen! Das ruiniert den Ruf der ganzen Firma!“, sagte der Berater von der PR-Agentur. „Können Sie sich vorstellen, dass er beim Mittagessen mit dem Premierminister den Salat mit der Hand isst? Es ist mir egal, dass das in Indien zu den besten Tischmanieren gehört! Aber wer kann das schon dem CEO sagen? Wir brauchen Sie!“ Das hörte sich nach einem aufregenden Projekt an. Viele Mitarbeiter hatten sich tatsächlich schon über den Firmenvorstand beschwert, der sich aus lauter Ausländern/Nicht-Polen zusammensetzte. Das konnte etwas mit den drastischen Veränderungen in der Firmenstruktur in den letzten Jahren zu tun haben, aber es hatte auch eine starke interkulturelle Komponente. Die PR-Agentur brauchte dringend Unterstützung bei der Arbeit an einem positiven Image der Firma – und der Vorstandsmitglieder.

Diese Personen sind nicht gern der Kritik in der Öffentlichkeit ausgesetzt, dachten wir und boten an, was wir für das Beste hielten: eine Diagnose der interkulturellen Wirksamkeit mithilfe eines Intercultural Readiness Check, für jedes Vorstandsmitglied in individuellen Sitzungen. Das schuf die Möglichkeit, die Stärken und Schwächen der einzelnen Personen im internationalen Kontext zu erkunden. Es war auch eine gute Methode, den Berater in einem persönlichen Telefongespräch detailliert über Gewohnheiten und Wahrnehmungen der Menschen in Polen ausfragen zu können.

Abgesehen von dem individuellen Support benötigte das sehr erfahrene und namhafte Team auch besondere Kenntnisse über die polnische Kultur, besonders in der traditionellen Geschäftsbranche, die sie vertraten. Unser interkultureller Trainer leitete einen Workshop zum Thema „Positive Imagebildung und Beziehungsaufbau in der polnischen Kultur“; einige Vorstandsmitglieder erhielten darüber hinaus ein individuelles Training mit einem Kulturexperten, das auf ihre ganz persönliche Agenda und ihr Bedürfnis nach Vertraulichkeit zugeschnitten war. Wir schätzten uns glücklich, mit weiteren Trainingsaufträgen für andere Leitungsgruppen betraut zu werden. . Das zeigte uns, dass wir die Anerkennung und das Vertrauen unseres Kunden haben. Nach unserer Beobachtung passten viele Vorstandsmitglieder ihr Verhalten so an, dass dies ihre Wahrnehmung in der polnischen Umgebung positiv beeinflusste.

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